Aktuelles

Neue Einführung zur klassischen Filmtheorie erschienen

Der neue Sammelband "Klassische Filmtheorie – eine Einleitung" ist unter der Herausgeberschaft von Guido Kirsten (ehem. Filmwissenschaft) und Chris Tedjasukmana (Alltagsmedien und digitale Kulturen) im Mainzer Ventil-Verlag erschienen. Behandelt werden aktuelle Fragestellungen von der Stummfilmzeit über die Hollywood-Ära bis zum Nachkriegsfilm. Damit widmet sich die Publikation jener Phase der Filmgeschichte zwischen 1914 und 1960, von der zentrale und bis heute prägende Denkimpulse für das Kino ausgingen. Das Buch gibt einen Überblick über die wesentlichen Ansätze der Filmtheorie, stellt Autor*innen wie Emilie Altenloh, Rudolf Arnheim, Sergei Eisenstein, André Bazin und Hortense Powdermaker vor, ordnet ihre Überlegungen in den historischen Kontext ein und verknüpft sie mit aktuellen Fragen der Medienforschung.

Weitere Informationen sind auf den >> Seiten des Ventil-Verlags zu finden.

»Das Gesicht.« – Projekt-Website von Studierenden der Medienkulturwissenschaft online

Das Gesicht ist eine mediale Formation, die auf eine komplexe Kultur- und Mediengeschichte zurückblickt. Die Erkenn- und Darstellbarkeit des Gesichts hängt ganz entscheidend von den jeweiligen technischen, wissenschaftlichen, ästhetischen und sozio-kulturellen Regimen und Praktiken ab, die Gesichter hervorbringen.

Studierende des Masterstudiengangs Medienkulturwissenschaft haben sich im Rahmen des >> Projektseminars "Das Gesicht. Fazialität und Medialität in Geschichte und Gegenwart" unter Leitung von Prof. Dr. Gabriele Schabacher und Franziska Reichenbecher M.A. mit medialen Bedingungen der Konstruktion, Lesbarkeit und Verwertung des Gesichts beschäftigt.

In einem mehrstufigen Redaktionsprozess entstanden dabei eigene studentische Forschungsbeiträge, die das Gesicht in einem breiten Spektrum medienkulturwissenschaftlicher Perspektiven beleuchten. Ab sofort sind die Ergebnisse auf einer eigens konzipierten Projekt-Website veröffentlicht >> Projekt-Website "Das Gesicht"

 

Jahrestagung 2021 der Gesellschaft für Medienwissenschaft mit Beteiligung des FTMK vom 22. – 25. September

Von Mittwoch, 22.09. bis Samstag, 25.09. findet am Institut für Medien, Gesellschaft und Kommunikation der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck die Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaften unter dem Überthema "Wissensökologie" statt. >> zum Tagungsplakat

An den vier Veranstaltungstagen sind neben Wissenschaftler*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum auch Dr. Véronique Sina und Rebecca Boguska M.A. (Filmwissenschaft) und Univ.-Prof. Dr. Chris Tedjasukmana (Alltagsmedien und Digitale Kulturen) aus dem FTMK am Programm beteiligt.

Neben dem Präsenzprogramm können einige Programmpunkte auch online verfolgt werden. Das komplette Programm sowie die Möglichkeit, sich bei der Tagung anzumelden, sind nach einer >> Registrierung  ersichtlich. Fragen zur Tagung können jederzeit an die >> offizielle E-Mail-Adresse  gerichtet werden.

Neuveröffentlichung in der Reihe "Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie/Volkskunde"

Wir möchten hinweisen auf eine neue Publikation in der Reihe Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie/Volkskunde. Der neue Band von Julia Gehres trägt den Titel "Fest, Event, Spektakel? Zur Inszenierung des venezianischen Karnevals im Kontext gesellschaftlicher Transformationsprozesse".

Weiterführenden Informationen zu allen Bänden der Reihe sind auf den Seiten der >> Kulturanthropologie/Volkskunde zu finden.

Sonderforschungsbereich von der DFG bewilligt – FTMK mit drei Teilprojekten beteiligt

Der neue Sonderforschungsbereich 1482 „Humandifferenzierung" wird ab dem 1. Juli 2021 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. An diesem Forschungsverbund beteiligt sind Teilprojekte aus den Kultur- und Sozialwissenschaften der JGU sowie der Geschichtswissenschaft des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte Mainz (IEG). Sprecher des SFB ist Prof. Dr. Stefan Hirschauer (Soziologie).

Im Mittelpunkt des SFB steht die Forschungsfrage, wie Gesellschaften ihre Mitglieder kategorisieren und zuordnen und ihnen damit soziale Zugehörigkeiten und Identitäten nahelegen. Humandifferenzierung meint zunächst die Unterscheidung des Menschen von Tieren und Artefakten wie etwa Robotern, sodann die Einteilung von Menschen in Kategorien und Gruppen wie Ethnien, Nationen, Sprach- und Religionsgemeinschaften und schließlich die Unterscheidung aufgrund von Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Behinderung oder Leistung. Ziel des SFB ist es, eine allgemeine Theorie der Humandifferenzierung zu entwickeln und damit systematisch und historisch die Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen diesen unterschiedlichen Typen der Kategorisierung und Differenzierung zu erforschen.

Das Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft (FTMK) ist mit drei Teilprojekten am SFB beteiligt:

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Vortragsreihe "Konnektive Kollektive" im Sommersemester ’21 am FTMK

 

 

Der neue Arbeitsbereich Alltagsmedien und Digitale Kulturen lädt alle Interessierten zur Reihe "Konnektive Kollektive" im Sommersemester 2021 am FTMK ein. Die Vorträge finden gemeinsam mit Kolleg*innen aus dem Institut sowie externen Gästen zu verschiedenen Terminen im Semester statt.

Weitere Informationen zu den Terminen sowie die digitalen Zugänge gibt es über die  >> Website des Arbeitsbereichs, einen Klick aufs Bild oder den >> Download des Veranstaltungs-PDF.

"Kreatives Medienlabor" der Filmwissenschaft & Mediendramaturgie im JGU Magazin

Über die Ergebnisse des GLK-Projektes "Kreatives Medienlabor" berichtet das JGU-Magazin im Rahmen seines Themenschwerpunkts Innovative Lehrprojekte:

>> zum Bericht: "Mut zum Experiment" im JGU Magazin

Beteiligt am mehrsemestrigen Vorhaben sind neben der Hochschule Mainz und dem Journalistischen Seminar der JGU vor allem Studierende der Filmwissenschaft und Mediendramaturgie des FTMK. Die  Ergebnisse werden weiterhin im Rahmen der digitalen Ausstellung "Hier gibt es nichts zu sehen" >> online präsentiert.

Neue Einführung zur Arbeit mit Kulturtheorien erschienen

In diesem Sammelband (mit einem Beitrag von Mirko Uhlig, Kulturanthropologie/Volkskunde) werden ausgewählte kulturtheoretische Ansätze jeweils zunächst vorgestellt und dann exemplarisch in Anwendung auf einen empirischen Fall vorgeführt. Sie veranschaulichen somit praxisnah, was es konkret bedeutet, kulturtheoretisch zu argumentieren. Damit richtet sich dieses Lehr- und Arbeitsbuch gleichermaßen an Studierende aller Qualifikationsstufen sowie an Lehrende und ist sowohl für das Selbststudium als auch für den Einsatz in der Hochschullehre geeignet.

Die E-Book-Version ist für alle Angehörigen der JGU frei zugänglich: >> zum Volltext auf den Seiten des UTB-Verlags