Corona *** INFORMATIONEN ZUM SOMMERSEMESTER 2021 *** CORONA

Angesichts der wenig veränderten Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat die Hochschulleitung der JGU entschieden, dass alle Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021 leider nochmals digital stattfinden müssen. Aufgrund der aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregeln reichen die Raumkapazitäten nicht aus, um unsere Lehrveranstaltungen flächendeckend in Präsenz anbieten zu können. Zudem gilt es weiterhin, Studierende wie Lehrende, die einer Risikogruppe angehören, zu schützen und – auch mit Blick auf Anfahrtswege - das Infektionsrisiko für uns alle so gering wie möglich zu halten.
Für Studienanfänger*innen wird es eine fächerübergreife Begrüßungsveranstaltung des FTMK geben. Diese wird am Dienstag, den 06. April 2021 um 11 Uhr über das Videokonferenztool Microsoft Teams stattfinden. Eine Einladung mit weiteren Informationen erhalten alle Studierenden per E-Mail. Ebenso können Sie sich mit dem Teamcode 4n592t7 selbstständig in das Team "Begrüßungsveranstaltung FTMK" einschreiben. Details zu Microsoft Teams, das sie mit Ihrem JGU-Account kostenfrei nutzen können, sowie den Downloadlink, finden Sie >> auf den Seiten des ZDV.

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden Sie hier.
Für alle organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an das Studienmanagement.

FTMK

Das FTMK vereint die Fächer Filmwissenschaft/Mediendramaturgie, Theaterwissenschaft, Medienkulturwissenschaft und Kulturanthropologie/Volkskunde in einem gemeinsamen Institut. Der interdisziplinäre Zusammenschluss der vier Disziplinen trägt dem Bewusstsein Rechnung, dass eine fundierte akademische Ausbildung im Bereich der modernen Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaften nicht ohne Forschung und Lehre „an den Rändern“ der eigenen Disziplin gelingen kann.

 






 

 

 

 

 

Filmwissenschaft/Mediendramaturgie untersucht audiovisuelle Kultur in ihren vielfältigen Erscheinungs- und Aufführungsformen als mediale Praxis in Gegenwart sowie in historischer Perspektive. Theaterwissenschaft versteht sich als Wissenschaft von der Aufführung in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen vom Schauspiel, über die Oper, den Tanz, die Performance Art sowie rituelle Spiele in fest- und alltagskulturellen Kontexten. Medienkulturwissenschaft erforscht die medialen Bedingungen von Kultur in systematischer und historischer Hinsicht, wobei neben Massen- und Kommunikationsmedien etwa auch Verkehrsmittel, Architekturen oder Körpertechniken untersucht werden. Bei der Kulturanthropologie/Volkskunde handelt es sich um eine empirische Kulturwissenschaft, deren zentrales Arbeitsfeld die Analyse kultureller Phänomene und Prozesse in ihren sozialen, räumlichen und zeitlichen Bezügen ist. Der Arbeitsbereich Alltagsmedien und Digitale Kulturen widmet sich der alltäglichen Mediennutzung im Kontext der Digitalisierung und erforscht ihre ästhetischen, sozialen und politischen Dimensionen. Im Zentrum aller Disziplinen steht dabei ein genuin interdisziplinärer Blick auf Kultur, der je nach Fach in ästhetischer, medienwissenschaftlicher und/oder historischer Perspektive erweitert wird.

Drei grundständige B.A.-Studiengänge und fünf weiterführende Master-Programme vermitteln eine fachspezifische wissenschaftliche Ausbildung, ergänzt durch interdisziplinäre Lerninhalte aus den Gegenstandsbereichen der Nachbardisziplinen. Der integrierte Studienbereich Kultur Theater Film bietet dabei neben seiner Funktion als transdisziplinäre Lehr- und Lernplattform wichtige Anregungen für lehr- und forschungsbezogene Kooperationen zwischen den im Institut zusammengeschlossenen Fächern.